Zum Inhalt springen

Weihbischof em. Bittschi weiht zwei neue Diakone für das Bistum Eichstätt

Nach Studium und praktischer Ausbildung stehen Alexander Kötterl und Manuel Scheler kurz vor dem nächsten Schritt auf ihrem Weg zum Priestertum. Die angehenden Diakone sammeln bereits Erfahrungen in den Pfarreien Neumarkt und Pleinfeld.

Eichstätt. (pde) – Zwei Priesterkandidaten der Diözese Eichstätt werden am Samstag, 27. Juni, zu Diakonen geweiht. Weihbischof em. Adolf Bittschi spendet Alexander Kötterl und Manuel Scheler das Weihesakrament. Der Gottesdienst beginnt um 9.30 Uhr in der Schutzengelkirche.

[Falls jemand aus der Pfarrei gerne am Weihegottesdienst teilnehmen möchte, besteht die Möglichkeit sich zur Bildung einer Fahrgemeinschaft bei PV Michael Krämer anzumelden.]

Nach dem Theologiestudium sowie einer Zeit des gemeinsamen Lebens im Priesterseminar und des Hineinwachsens in ein geistliches Leben befinden sich die beiden Männer derzeit in der Berufseinführungsphase. Diese dient, wie es auf der Homepage des Bischöflichen Seminars Eichstätt heißt, „vor allem der praktischen Hinführung und Einübung in die endgültige Lebensentscheidung in der Diakonats- und Priesterweihe und der priesterlichen Grunddienste sowie der engeren Vorbereitung auf einen selbständigen priesterlichen Dienst.“ Während dieser Zeit sind die Kandidaten jeweils einem Anleitungspfarrer zugeordnet. Alexander Kötterl ist seit September 2025 der Praktikumspfarrei Neumarkt/Zu Unserer Lieben Frau zugewiesen. Manuel Scheler sammelt ebenfalls seit vergangenem Herbst Praxiserfahrung in der Pfarrei Pleinfeld.

Kötterl (41) stammt aus der Erzdiözese München und Freising. Er wuchs in der Münchner Pfarrei St. Peter und Paul auf, wo er auch Ministrant war und von Geistlichen geprägt wurde, „die ihren Dienst mit Freude und Hingabe lebten“. Nach einem Studium der Betriebswirtschaft war er mehrere Jahre in verantwortlicher Position in einem mittelständischen Transport- und Speditionsunternehmen tätig. Diese Zeit, in der er auch Verantwortung für die Mitarbeitenden und das Betriebsklima trug, „war für mich sehr wertvoll“, blickt er zurück.

Scheler (30) ist gebürtiger Rheinländer. Er stammt aus der Pfarrei St. Michael in Düsseldorf-Lierenfeld in der Erzdiözese Köln. Auch er ist bereits als Kind in die Kirche hineingewachsen, war Ministrant, ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Firmvorbereitung und erlernte schon im Grundschulalter das Orgelspielen. Sein Heimatpfarrer sei für ihn bis heute eine prägende Figur: „Bodenständig, humorvoll und nicht ganz unschuldig daran, dass ich heute hier sitze.“ Nach einer kaufmännischen Ausbildung im Erzbischöflichen Generalvikariat Köln kam Scheler zum Studium der Religionspädagogik nach Eichstätt; nach dem Grundstudium wechselte er zur Theologie. Er habe Wurzeln geschlagen und gemerkt, „dass ich mich hier wohlfühle und bleiben möchte“, erzählt er.

Nach der Diakonenweihe werden Scheler und Kötterl weiterhin an ihren jetzigen Einsatzorten bleiben. Erste Termine, die sie als Diakone übernehmen können, zum Beispiel Taufen und Trauungen, stehen bereits in ihrem Kalender. Für die Einladungskarten zur Weihe haben die angehenden Diakone den Vers 24,32 aus dem Lukasevangelium gewählt, der von der Begegnung der Emmausjünger mit dem Auferstandenen erzählt: „Brannte nicht unser Herz …“. Für Regens Domkapitular Michael Wohner beschreibt dies gut ihre Motivation, „die Freude am Unterwegssein mit Christus in die Welt zu tragen“. 

Herz-Jesu- & Herz-Mariä-Fest im Juni

Das Herz-Jesu-Fest

Das Herz-Jesu-Fest wird in der katholischen Kirche gefeiert am Freitag in der Woche nach Fronleichnam. Es hat seine Wurzeln in der mittelalterlichen Christusfrömmigkeit, welche sich auf das Herz des Erlösers Jesus Christus konzentrierte. Nach den Visionen der Nonne Margareta Maria Alacoque wurde es auf den jetzigen Termin festgelegt. 1856 wurde zum Fest in der gesamten römisch-katholischen Kirche. Papst Leo XIII. weihte zur Jahrhundertwende 1899 die ganze Welt dem Herzen Jesu. 1970 wurde das Fest als Hochfest im römischen Messbuch eingetragen.
Im Mittelpunkt der Herz-Jesu-Verehrung steht das am Kreuz durchbohrte Herz Jesu, was durch die Bibelstelle Johannesevangelium 19, 33 belegt wird: Als sie (die Soldaten) aber zu Jesus kamen und sahen, daß er schon gestorben war, zerschlugen sie ihm die Schenkel nicht, sondern einer der Soldaten stieß ihn mit seiner Lanze in die Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus. Im Stich der Lanze wird die verletzende Kraft der menschlichen Sünde gesehen, das Herz steht für die Liebe Gottes gegenüber dem Sünder. In der Verehrung des angeblich durchbohrten Herzens identifiziert sich der Beter mit dem leidenden Christus und bittet für die, die diese Liebe nicht erkennen. Papst Benedikt XVI. hatte in seiner ersten Enzyklika Deus Caritas est, Gott ist die Liebe ausdrücklich auf das durchbohrte Herz Jesu Bezug genommen.

Das Herz-Mariä-Gedenken

Der Gedenktag Unbeflecktes Herz Mariä wird in der katholischen Kirche am Tag nach dem Hochfest Heiligstes Herz Jesu, also am Samstag, begangen. Seine Wurzeln liegen in diesem Herz-Jesus-Fest, aus dem sich das Gedenken auch des Herzens der Maria entwickelt hat. Johannes Eudes gehörte zu den großen Förderern dieses Gedankens. 1854 wurde der Tag von dem französischen Priester und Gründer des Ordens der Herz-Jesu-Missionare Jules Chevalier begründet zur Verehrung Unserer Lieben Frau vom Herzen Jesu. In Folge der Engels- und Marien-Botschaften von Fátima weihte Papst Pius XII. 1942 die ganze katholische Kirche und die ganze Menschheit dem unbefleckten Herzen Mariä, 1944 führte er für die ganze römisch-katholischen Kirche den Tag als Fest am 22. August ein. Die Kalenderreform des 2. Vatikanischen Konzils setzte den heute gültigen Termin und stufte das Fest zum nichtgebotenen Gedenktag herunter; 1996 erhöhte die Kongregation für Gottesdienst und Sakramentenordnung den Rang Tages wieder und machte ihn zum gebotenen Gedenktag.
 

 

Texte: www.heiligenlexikon.de

 

Künstliche Intelligenz: Papst Leo XIV. bezieht Stellung

Enzyklika „Magnifica humanitas“ appelliert, in Zeiten von KI „zutiefst menschlich zu bleiben“

 

von DBK/EK am 03.06.2026 - 05:55

Bischof Dr. Heiner Wilmer, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, und Ursula Nothelle-Wildfeuer, Professorin für Christliche Gesellschaftslehre und Sozialethik, stellen auf einer Pressekonferenz die neue Enzyklika vor.

Papst Leo XIV. hat seine erste Enzyklika veröffentlicht. Im zweiten Jahr seines Pontifikats zeigt er damit, was ihn ganz besonders bewegt. Er sieht die Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz (KI) als besondere Herausforderungen für die Menschheit. Das päpstliche Lehrschreiben trägt den Titel „Magnifica humanitas – über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“.

Auf einer Pressekonferenz in Bonn stellten Bischof Dr. Heiner Wilmer, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, und Ursula Nothelle-Wildfeuer, Professorin für Christliche Gesellschaftslehre und Sozialethik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die Enzyklika vor. Bischof Wilmer würdigte das Lehrschreiben als „wegweisendes Dokument, das mit dem Maßstab der katholischen Soziallehre pointiert die Gegenwart analysiert und Leitplanken für die Zukunft bietet.“ Der Grundgedanke sei, dass Technologie nicht neutral sei, sondern von denen geprägt werde, die sie konzipieren, finanzieren, regulieren und nutzen. Daraus leite Papst Leo den Appell ab, eine Welt „im Guten aufzubauen“ und in der Zeit der Künstlichen Intelligenz „zutiefst menschlich zu bleiben“.

Ursula Nothelle-Wildfeuer lobte die Sprache der Enzyklika, „die weit über kirchliche Kreise hinaus verstanden werden will.“ Papst Leo XIV. sehe die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz als eine zweite industrielle Revolution, als einen Umbruch von historischem Ausmaß, der, vergleichbar der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts, alle Bereiche des menschlichen Lebens verändere. „Wie damals die Arbeiterfrage als das prägende Problem einer ganzen Epoche erkannt wurde, so erkennt Leo XIV. heute die KI als jene Neuerung, an der sich Gerechtigkeit, Arbeit und Menschenwürde neu entscheiden“, so Nothelle-Wildfeuer.

Materialien zur Enzyklika

Die Enzyklika kann als Publikation des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz vorbestellt werden unter www.dbk-shop.de. Sie erscheint voraussichtlich im Juli.

Die Internetseite des Vatikan dokumentiert den Wortlaut der Enzyklika in verschiedenen Sprachen, auch in Deutsch: www.vatican.va

Auf der Website der Deutschen Bischofskonferenz gibt es eine eigene Themenseite: https://www.dbk.de/vatikan/dokumente-der-paepste/enzyklika-magnifica-humanitas 

Kostenfreie Pressefotos für die Berichterstattung finden Sie unter https://medien.dbk.de/share/299412A6-CAF0-4DED-A038E413CF1F2450?viewType=grid 

DBK/EK, In: Pfarrbriefservice.de

Pastoralkonzept der Neumarkter Pfarreien beim Bistum eingereicht

Die Neumarkter Pfarreien St. Johannes, Hofkirche, Heilig-Kreuz, Pelchenhofen, Woffenbacht u Pölling haben in den vergangenen Jahren ein gemeinsames Pastoralkonzept erstellt.
In einer intensiven Vortbereitungsphase mit vielen Treffen der haupt- und ehrenamtlich Engagierten wurden die ersten Weichen dafür gestellt. Durch den geplanten Zusammenschluss aller dieser Pfarreien ist dies als sinnvoll erachtet worden.

Notfall-Erreichbarkeit

Gottesdienstzeiten


Heilige Messen in der Pfarrei Pelchenhofen

Sonntag 8.30 Uhr Hl. Messe
Donnerstag 19.00 Uhr Abendmesse

Beachten Sie bitte auch immer die aktuelle Gottesdienstordnung

Die nächsten Termine

Seite 1 von 1 1

Freitag, 12. Juni
16.00 Uhr
Probe für Firmgottesdienst
Ort: Pfarrkirche Heilig-Kreuz
Samstag, 13. Juni
09.30 Uhr
Firmung 2026
Ort: Pfarrkirche Heilig-Kreuz
Veranstalter: Pfarrverband Hofkirche - Heilig Kreuz - Pelchenhofen
Montag, 15. Juni
Samstag, 20. Juni
14.00 Uhr
Donnerstag, 16. Juli
19.00 Uhr

Seite 1 von 1 1

Social-Media-Präsenzen

Folgen Sie uns gern auf Instagram

 

 

Heilig-Kreuz Neumarkt
#heiligkreuzneumarkt

Hofkirche Neumarkt
#hofkirche 

Dekan, Pfarrer Wingen
#hofpfarrer

Dekanatsjugendseelsorge & BDKJ
#jugendstelle_neumarkt
#bdkj_region.oberpfalz


Gemeinsames Pfarrbüro
Hofkirche - Heilig Kreuz - Pelchenhofen
Hofplan 3
92318  Neumarkt
Tel. +49 (0)9181 - 44513 o. +49 (0)9181 1692
E-Mail:  heilig-kreuz.nm@bistum-eichstaett.de

Bürozeiten:

MO     08:00 – 12:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr
DI       08:00 – 12:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr
MI       08:00 - 12:00 Uhr - Nachmittag geschlossen
DO      08:00 – 12:00 und 14:00 – 17:00 Uhr
FR      08:00 – 10:00 und 14:00 – 17:00 Uhr

Notfallhandy:
Tel. +49 1522 7390204